STRATIGA_CTA

Unsere Strategie :

Unsere STRATIGA_CTA Strategie ist ein konservatives, systematisches Tradingprogramm und verkauft zum größten Teil Options-Spreads auf US- Futures und Indizes.

Die Strategie handeln wir seit 2011 und haben sie immer wieder verfeinert. Wir setzten keine technischen Indikatoren ein, sondern nutzen die Mittel der Statistik. Positionen bauen wir fast ausschließlich an Tagen mit erhöhter Tagesspanne auf – und zwar immer in die Gegenrichtung der Tagesbewegung. Dabei schauen wir aber immer auf das Gesamtbild des Underlyings ! So wird es uns möglich weit aus dem Geld liegende Optionen mit guter Prämie zu verkaufen. Die jeweiligen Strikes im Underlying werden mit Hilfe eines mathematischen Bewertungsverfahrens ausgewählt. Wir suchen uns die jeweils – nach unseren Berechnungen – höchste Prämien/Strike Variante aus. Diese Überwachung geschieht vollautomatisch mit Hilfe unserer Software.

Unser Portfolio überwachen wir ebenfalls mit Hilfe selbst entwickelter Software 24h rund um die Uhr. Dazu nutzen wir 2 getrennt voneinander greifende Stopmechanismen. Zum einen überwachen wir natürlich jede Position einzeln und erlauben einen maximalen Verlust, der sich aus der eingenommenen Prämie und aus dem Delta errechnet. Der zweite Stopmechanismus wurde im Laufe des Jahres 2013 implementiert. Wir begrenzen den Gesamtverlust unseres Portfolios auf einen bestimmten Prozentsatz. Sollte dieser erreicht werden, werden sämtliche Positionen sofort zurückgekauft und das Portfolio vorläufig geschlossen.  Das Hedging einzelner, offenen Positionen bzw. Optionen eines Underlyings erfolgt vollautomatisch und kann über Futures oder Optionen umgesetzt werden. Mehr dazu siehe zum Beispiel hier.

Hier eine grafische Performance Übersicht des CTA Programms:

 

Haben Sie Fragen zu unserem Handel, so freuen wir uns über eine Nachricht.

WARUM OPTIONEN ?

Optionshandel wird oft als die Königsdisziplin im Derivatehandel bezeichnet.
Sieht man sich die vielen – teils hochwissenschaftlichen- Optionsstrategien einmal an, so mag dies tatsächlich stimmen.
Aber auch die Untertanen der Könige können durchaus erfolgreich im Optionshandel tätig sein…
Wenn ich jetzt im Fortgang vom Optionshandel spreche, meine ich immer den Verkauf von Optionen, dem sog. Stillhaltergeschäft. Der Stillhalter bekommt eine Prämie dafür, dass er – nun ja – still hält.
Das ist der, im ersten Augenblick, größte Nachteil beim Optionsverkauf.
Der Gewinn steht von vorne herein fest. Es gibt nicht mehr als die Prämie. Punkt. Ende. Aus.
Der Verlust hingegen ist theoretisch – und ich nenne ihn ganz bewusst theoretisch – grenzenlos.

Warum aber sollte man dann überhaupt Optionen verkaufen ?

Dazu gibt es viele Gründe :

Zum einen spricht die Statistik der Börsen für den Verkauf, denn über 75% alle Optionen verfallen wertlos.
Plump gesagt, hat man persé schon einmal die Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite. ( Quelle : CME )

Ein ganz gewichtiger Vorteil ist, dass der Optionsverkäufer nicht exakt die Marktrichtung vorhersagen muss.
Die Gabe des Blickes in die Zukunft habe ich bislang nur in den Kinderbüchern meiner Töchter finden können.
Aber noch NIE verlässlich und reproduzierbar bei einem Börsenhändler.
Ein Optionsverkäufer muss nur ungefähr wissen, unter bzw. über welchen Wert der Kurs NICHT gehen wird.

WARUM DANN FUTURE OPTIONEN ?

Der Handel mit Futures sollte den kapitalstarken Investoren und Tradern überlassen bleiben.
Das ist der gängige Tenor und auch meine Auffassung.

Warum dann aber Future Optionen ?

Auch hier gibt es mehrere gute Gründe, von denen ich Ihnen einige nennen werde :

Ich hasse langfristige Aktieninvestments ! Warum ? Weil ich immer von schlechten Zahlen, plötzlichen Nachrichten oder scheinbar völlig willkürlichen Bewegungen überrascht wurde.
Der Handel mit Commodity Futures, wie auch mit Index Futures geht um Einiges ruhiger ab und ist fundamental wesentlich transparenter.
Handelt man bei Index Futures einen ganzen Basket an Aktien, so ist die eine Aktie mit schlechten Nachrichten nicht so sehr entscheident.
Bei den Commodities gibt es makrowirtschaftliche Faktoren, Saisonalitäten und den Commiment of Traders Report, um nur einige zu nennen. Diese Faktoren beeeinflussen den mittelfristigen Trend, den wir mit Optionen handeln wollen. Da wir keine kurzlaufenden Optionen verkaufen, sondern immer mindestens 2-3 Verfallstermine im vorne verkaufen, spielen kurzfristige Ausschläge nur eine marginale Rolle.
Ebenfalls einleuchten ist es, dass es makro-ökonomische Kräfte gibt, die den Preis von z.B. Crude Oil nicht auf 1 US$/Barrel sinken lassen oder einem Anstieg um 50% entgegen wirken. Bei Aktien ist dieses Risiko immens höher – und damit das Risiko der Verteuerung der Option. Die Verteilung der Aktienverläufe ähnelt kaum der Gausschen Verteilung, sondern eher der Pareto Verteilung, mit einem deutlichen Abwärtsbias.
Aus diesen Gründen ist auch die Margin Anforderung beim Commodity Future Optionshandel um ein Vielfaches niedriger.
Gerade wenn man Spreads handelt, oder bei Short Strangles spielt die SPAN Margin in die Hände der Optionsverkäufer.
Eine niedrige Margin bedeutet aber im Gegenzug einen höheren ROI ( Return on Invest ).
Muss man bei Aktienoptionen oft das 10 bis 20 fache der Prämieneinahme als Margin hinterlegen, so ist es bei Ausnutzen der SPAN Margin nur das 1 bis 1,5 fache der eingenommenen Prämie !

Ein weiterer – und für so schlechte Zukunftspropheten wie mich, unschätzbarer Vorteil :
Die Prämien für weit aus dem Geld notierende Optionen sind im Vergleich zu Aktienoptionen sehr hoch.
Muss man bei Aktienoptionen oft den nächsten, oder übernächsten Strike verkaufen, so kann man sich bei Future Optionen wesentlich weiter aus dem Geld bewegen.

Um die Korrelation eines Portfolios mit dem Aktienmarkt zu minimieren, macht es keinen Sinn Aktien aus dem z.B. DAX zu kaufen – fällt die Deutsche Bank, fällt auch meistens eine BASF oder Allianz ebenso.
Bei den Rohstoffen sieht das alles etwas anders aus : Silber und Weizen, oder Natural Gas und Mais haben wenig miteinander zu tun, so dass man hier wunderbare Möglichkeiten der Diversifikation hat.