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Archiv der Kategorie: Aktien

Juli – Ferienzeit… still ruht der See….

Im CTA Account war im Juli nicht viel los. Wir haben den Monat mit einem leichten Minus von 0,36% geschlossen. Damit stehen wir auf Jahressicht bei 8,52 % Performance.

Die erste Hälfte des Monats hatten wir noch 3 Trades gemacht. Davon zwei vorzeitig mit Verlust geschlossen bzw. unser Programm hat dies für uns übernommen. Die Positionen wurden aufgrund von mehreren steigenden Tagen im ES zurückgekauft. Die Mean-Reversion Charakteristik unserer Handelsstrategie mag solche Märkte nicht all zu sehr.

Danach haben wir uns zurückgelehnt und den Urlaub im Süden in Ruhe genossen.

Seit dem 5. August sind wir wieder frisch am Werk und freuen uns auf einen spannenden Herbst.

 

STRATIGA ES – 100% Vollgas

Im Mai haben wir unsere vollautomatische Handelsplattform Ax.Sheet finalisiert.
Die Substrategie für den E-Mini innerhalb von STRATIGA_CTA ist jetzt zu 100% im Einsatz und zeigt tolle Ergebnisse.
Im Juni liegen wir bereits mit (aktuell) 5,02% vorne.
Nach den Sommerferien werden wir die STRATIGA Strategie auch auf weitere Underlyings ausweiten. Die Rechnerpower dazu ist mittlerweile ausgebaut – es fehlt wie immer nur die Zeit…. Bis dahin erfreuen wir uns an dem Lohn der jahrelangen Entwicklungsarbeit. Diese hat uns neben Zeit, im letzten Jahr auch Performance gekostet. Dies haben wir aber hingenommen, da wir der Meinung sind, dass sich Strategien nur real testen lassen.
Backtests und Papertrading hin oder her.
Leider tun dann Software- und Strategiefehler weh, vor allem wenn sie nicht durch uns verschuldet waren ( Windows Updates, API Probleme, etc.).
Aber wie sagte mein Vater immer: Was weh tut – tut gut.
Die Performance seit Beginn der – damals noch händisch gehandelten – Strategie beträgt (aktuell) 69,81%.
Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Denn wie immer gilt der schöne Satz aus den amerikanischen Disclosure Documents :
PAST PERFORMANCE IS NOT NECESSARILY INDICATIVE OF FUTURE RESULTS

Februar 2015 – Performance

Der Januar liegt hinter uns – und damit der grösste Monats-Verlust im FX Trading mit ca. 25%. Durch die Aufhebung der 1,20 Grenze des CHF durch die Schweizer Nationalbank gerieten die FX Märkte völlig durcheinander. Dies hat auch unsere vollautomatischen FX Strategien durchgerüttelt. Aber im Februar haben die Systeme wieder Fuß gefasst und wir konnten mit einem Monats Plus von 15,57% abschließen. Diese Schwankungsbreite hilft natürlich nicht beim herzschonenden Trading und wir haben versucht die Positionsgrößen der Systeme entsprechend anzupassen. Der Markt wird uns zeigen, ob die theoretischen Überlegungen Früchte tragen werden. Aber im Gegensatz zu Brokern wie Alpari u.a. mussten wir keine Sorgen um unsere Liquidität haben 😉
Positiv überrascht hat uns unsere Aktien Strategie mit einem schönen Plus von 3,15% bei geringer Schwankungsbreite.

Ende Februar konnten wir auch endlich unsere neue Optionshandelssoftware in Betrieb nehmen. Die (Weiter-)Entwicklung hat uns 3 Monate Zeit und dadurch auch Performance gekostet. Neben der Programmierung und zahlreichen Testläufen blieb kein Zeitfenster, um die Strategie händisch weiter zu handeln. Wir werden im März langsam Positionen aufbauen und die Software im Realeinsatz auf Herz und Nieren testen. Wir nutzen weiterhin Excel als Frontend und Visual Basic bzw .NET um die Berechnungen durchzuführen und als Schnittstelle zum Broker.

Die drei Dimensionen des Risikos: Preis, Zeit und Volatilität

Die eigentliche Frage ist: „Welchen Risiken wollen Sie Ihr Kapital aussetzten bei dem Versuch Geld zu verdienen ?“
Zum Beispiel die Futures-Trader. Sie riskieren ihr Kapital dabei, zur richtigen Zeit die richtige Marktbewegung vorherzusagen.
Eine kleine Veränderung in Prozent im Preis eines Futures-Kontraktes hat einen dramatischen Einfluss auf  das Konto.
Erfahrene Trader wissen, dass Futures-Märkte sich oft zufällig verhalten. So ist es nicht verwunderlich,dass die meisten Futures Trader Geld verlieren.
Optionshändler arbeiten auf einem anderen Spielfeld.
Timing spielt sicherlich auch eine Rolle beim Handel mit Optionen.
Aber vor allem die Vola-Trades, basierend auf Veränderungen der impliziten Volatiliät, verdienen oder verlieren Geld bei sich ändernder Volatilität. Marktrichtung ist dabei weniger ein Faktor. Denn die Volatilität Trades werden meist durch Verkauf von Optionen der nächsten Verfalls-Monate aufgebaut. Optionskäufer unterliegen einem negativen Zeitwertverfall, während Optionsverkäufer Geld durch den positiven Zeitwertverfall verdienen. Volatilität Trades mit Optionen der weiter entfernten Monate sind weniger vom Zeitwertverfall betroffen im Vergleich zu Volatilität Trades in den nahen Verfallsmonaten.

Zusammenfassend arbeiten Futures-Händler in einem eindimensionalen Areal, wo die Marktrichtung die einzige Variable ist, während dessen die Optionshändler ein dreidimensionales Riskio eingehen :

Marktrichtung, Zeit und Volatilität.

Mit den zusätzlichen Dimensionen kommt aber auch die
Flexibilität, seine Geschäfte entsprechend dem akzeptierten Risikoprofil zu strukturieren.

Das ist der große Vorteil der Optionshändler.

Winter kehr aus… ohne Winter

Unser Jahr 2014 ist wieder erfolgreich gestartet ! Nicht nur die Wetterlage verhieß einen schnellen Frühling – auch der Januar und Februar taten unserem CTA Programm gut.istock_000008761233small

Der Januar schloß mit einer überaus zufriedenstellenden Performance von 4,37 % ab, der Februar nochmal mit 1,08%.  Der März wird voraussichtlich mit einer Nullrunde beendet werden. Der doch massive Abverkauf im Gold seit Mitte März – ohne große Korrekturen des Abwärtstrends – hat unser Risiko Management auf den Plan gerufen und es wurden Positionen automatisch geschlossen. Aber auch diesen Verlusten in einzelnen Positionen können wir etwas Positives abgewinnen : Unsere Software, die das Risiko Management automatisiert, funktioniert bestens. Seit März wurde die Software auch noch so erweitert, das ein automatisches Balancing des Delta´s erfolgen kann. Dies aber nicht stumpf nach Schema F, sondern in Kombination mit unseren Einstiegskriterien für eine Position und eine Fehlbewertung dieser Option.

Jahresperformance 2013 – unser Rückblick

Prost Neujahr !Das Jahr 2013 – wir werden besser !

2013 war unser bislang bestes und -vor allem- konstantestes Jahr bislang.
Im Dezember boten sich – anders als erwartet und im Blog angekündigt – einige tolle Tage, an denen wir für eine anständige Prämie Optionen verkaufen konnten. So erreichten wir alleine im Dezember ein Plus von 2,81%. Der einzige verbesserungswürdige Fehltritt blieb somit auf den Juni beschränkt, an dem die Goldmärkte verrückt spielten und wir unsere Positionen schließen bzw. rollen mussten. Allerdings konnte dieser Monat in Kombination mit dem Juli gesehen bei einem Plus von 0,91% geschlossen werden.
Wir  konnten 2013 wir eine außerordentlich solide Performance von 21,36 % erzielen.  Im Vergleich zu dem CTA Indizes die z.B. auf der IASG.com Seite veröffentlicht werden stehen wir auch 2013 sehr gut da.

STRATIGA Programm CTA DicretionaryTraders Index CTA OptionsTraders Index CTA TrendFollowing Index IASG CTAGesamtindex
21,36 % 2,41 % 1,12 % -0,52 % -0,91%

 

 

Dieser Erfolg ist auch unserem Trading Tool zu verdanken, mit dem wir seit August auch endlich eine Gesamtportfolio Bewertung in Echtzeit abbilden konnten. Basierend auf dieser Bewertung gelang es uns das Risikomanagement so zu verbessern, dass wir nur noch einen fest definierten Prozentsatz des Portfoliowertes pro Monat verlieren können. Wird dieses Worst-Case Szenario erreicht, so schließen wir augenblicklich alle offenen Positionen. Als weiteres Feature haben wir eine kombinierte Positionsüberwachung implementiert, die jetzt den Positionswert ins Verhältnis zum Delta setzt. Bis dahin hatten wir den Positionswert als einziges Stop-Loss Kriterium betrachtet. Seit November arbeiten wir an einem automatischen Hedging Algorithmus, der zur Zeit halbautomatisch funktioniert. Dazu wird das Gesamt-Delta des Portfolios in Echtzeit berechnet und ab bestimmten Schwellen mit In-The-Money Option gehedged oder bei kritischen Werten sogar mit einem Future-Kontrakt. Was haben uns diese Funktionen gebracht ? Nun – wir haben seit Herbst auf die Absicherung mit den sogenannten Units ( siehe Blog Artikel ) verzichtet, da wir einen 24h – Schutz des Portfolios mit unserer Software abbilden können. Des weiteren wurde immer wieder dynamisch ein Hedge aufgebaut, den unsere Gesamtportfoliobewertung forderte – und das mit Erfolg.

Wir freuen uns auf das Jahr 2014 !

Herzlichst Ihr

Tobias Lüke

 

Performance Oktober 2013 – up we go…

Quelle : JMG / pixelio.de

Lange ist es her, das wir einen Artikel verfasst hatten. Das lag – wie bereits im Mai angekündigt – an der starken Einbindung in das tägliche Hauptgeschäft, und das ist tatsächlich NICHT das traden…

Die Performance seit Mai kann sich sehen lassen. Aktuell liegen wir bei einer zeitgewichteten Rendite von 14,93 % im Plus. Der Oktober hatte dabei einen Anteil von 0,65%. Die „niedrige“ Performance Zahl begründet sich hauptsächlich mit einem stark gestiegenen Euro. Wir hedgen unser Portfolio, welches wir in der Basiswährung EURO führen, nicht gegen den US Dollar in dem wir unsere Trades abwickeln. Und da tat – und tut – uns der starke Euro einfach weh. Aber der Grund, warum wir auf Hedging verzichten, ist der unserer Meinung nach zu hoch bewertete Euro. Es passen zwar alle Wirtschaftskennzahlen in Deutschland in das Bild vom starken Euro, aber viele scheinen vergessen zu haben, das es nicht nur Deutschland im Euroraum gibt, sondern auch viele schlingernde Süd- und Osteuropäische Staaten. Von daher geben wir uns derzeit mit der geringen Rendite zufrieden, die aber immer noch weitaus besser ist als sonstige Investments und dies bei recht geringem Drawdown.

Alles in allem liegen wir auf der Zielgerade für 2013 mit dem von uns angestrebten Rendite/Risiko Profil.

Performance Mai 2013 – es wird ruhiger

Der Mai war für unser STRATIGA_CTA Programm wieder ein erfolgreicher Monat. Ein richtiger Wonnemonat… Mit einem Plus von 2,75 % liegen wir auf Jahressicht gesehen mit einem Zuwachs von 10,98 % komfortabel auf Zielkurs für das Jahr 2013. Der Juni/Juli wird für uns ein wenig ruhiger werden, da wir beruflich stark eingebunden sind. Wir werden voraussichtlich erst wieder im August/September posten. Das ist der Nachteil eines Part-Time Traders….

Unsere zwei weiteren Programme STRATIGA_ALPHA und GAMMA schnitten unspektakulär mit 1,06 % beim spekulativen ALPHA, beziehungsweise -2,60% bei der Tactical Asset Allocation Variante GAMMA ab. Besonders weh taten uns im GAMMA Programm die REITs und die Bonds. Deren Einbruch konnte nur teilweise mit der guten Perfomance im S&P wieder kompensiert werden. Für Juni hat sich hier die Allokation im S&P verkleinert und bei den 7-10 yr Treasuries komplett abgebaut. Auf Jahressicht gesehen liegen wir mit einem Plus von 4,21 % recht gut im Rennen. ( Vergleichsindex GTAA : 2,11% )

Aber – es ist noch ein langer Weg bis zum 31.12.2013.

Performance April 2013 – Hedging zahlt sich aus !

 

Der April war für unser Hauptprogamm STRATIGA_CTA trotz aller Widrigkeiten in den Märkten erfolgreich.  Die Märkte waren im April sehr volatil – geprägt von 2 starken Sell-Offs gefolgt von 2 starken Rallies. Die Bank of Japan hat ihr übriges dazu getan uns dann doch leicht ins Schwitzen zu bringen. Nichts desto trotz konnten wir eine Monatsperformance von 2,67 % verbuchen. Und das vor allem dank unserer aktiv durchgeführten Hedges ( siehe Artikel Performance März 2013 und Hedging mit Units ). Im YEN mussten wir sogar auf die radikalste aller Hedges – den direkten Future – zurückgreifen, um unsere Positionen über die Wochenenden zu schützen. Hier konnten wir sogar noch einen kleinen Profit generieren – was aber NICHT Ziel der Hedges ist.

Unser spekulatives STRATIGA_ALPHA Programm musste wieder einen herben Rückschlag von 7,32% einstecken. Die beiden Tage mit Sell-Off haben fast jede Position intraday ausgestoppt. Und dann das Ganze sogar zweimal. An den folgenden Rallies sind wir nicht gefillt worden, so dass wir an der Seitenlinie zugeschaut haben. Solche erratischen Marktphasen sind Gift für dieses Programm. Wir sind aber weiterhin von der Beimischung dieses Programms in das Gesamtportfolio überzeugt. Das Blatt sollte sich dann auch in ruhigeren Gewässern wenden.

Positiv zeigte sich erneut unser STRATIGA_GAMMA Programm. Die Tactical Asset Allocation Variante konnte ein kräftiges Plus von 3,04 % verbuchen.

Das Jahr ist spannend gestartet und bleibt spannend !

Performance März 2013 und Hedging mit Units

Quelle/Copyright : www.sxc.hu

Auch wenn es dieses Jahr im März keinen geologischen Frühlingsanfang gab – so gab es diesen doch im übertragenen Sinne in unseren Portfolios. Die STRATIGA_alpha Performance lag mit +1,20% im erwarteten Bereich. Gut hat sich auch das STRATIGA_gamma Programm geschlagen. Durch die sog. „Tactical Asset Allocation“ waren wir breit diversifiziert und konnten ein Plus von 1,59 % verbuchen.

Unsere Hauptstrategie STRATIGA_CTA war mit einem Plus von exakt 4% überaus erfolgreich. Dazu beigetragen hat das richtige Timing beim Positionsaufbau während der kurzen Volaspikes und der anschließenden Beruhigung der Märkte.
Aufgrund der gehäuften negativen Nachrichtenlage ( Arbeitslosenzahlen, Geldmenge – aber auch dem sich verschärfenden Koreakonflikt ) bauen wir derzeit verstärkt Hedge Positionen im Russell 2000 auf und werden daher voraussichtlich  im April eine geringere Performance erzielen.

Dazu verwenden wir OTM Puts mit geringem Delta und fast keinem Gamma / Vega. Diese Puts sind außerordentlich billig und gewinnen stark an Wert im Falle eines Crashes – die Market Maker in den USA nennen diese „Units“.
Die Eigenschaften dieser „Units“  zeigen sich vor allem durch die NICHT mit konventionellen Optionspreismodellen wie Black-Scholes, Yates oder Cox/Ross/Rubinstein  (richtig) berechenbaren Griechen.
Diese Units haben Deltas von unter 5 und wenig bzw. gar kein Gamma oder Vega.

Wie funktioniert die Absicherung mit diesen Units ?

Die meisten Optionsmodelle basieren auf gleichförmigen/stetigen Volatilitätssteigerungen. Dies ist aber im Fall eines Crashes nicht der Fall !
Wenn der Markt stark nachgibt passieren 2 Dinge :

1. die Optionen des nächsten Verfallmonats steigen stark im Wert – relativ gesehen mehr als die anderen Monate
2. Puts gewinnen weit mehr an Wert als die Modelle vorhersagen

Wenn man sich die Vola Kurve ( Skew ) in einer rapiden Abwärtsbewegung als eine Balken-Wippe vorstellt und ein gewichtiger Mensch auf eine Seite der Wippe springt. Was passiert ?

Je weiter der Abstand des Aufschlagpunktes von dem Gelenk ist, um so größer ist die Strecke / Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite. Außerdem ist der entfernteste Punkt der Wippe – vom Gelenk aus betrachtet – am heftigsten bewegt worden.

So reagieren diese Puts in einer starken Abwärtsbewegung : in einer Panik kaufen alle Leute ATM Puts. Und die Trader die diese Puts geshortet hatten oder long im Markt waren kaufen etwas um ihre Positionen zu schützen. Diese Trader kaufen die sog. „Units“ und diese massive Nachfrage begründet einen leicht steigenden Preis derselben. Folglich steigt das Vega, dieses lässt das Delta steigen und dieses wiederum erhöht den Wert der „Units“ wenn die Märkte nachgeben. Dies Spiel setzt sich fort während die Märkte fallen…. Trader kaufen weiter „Units“ um sich zu schützen, das lässt die Nachfrage steigen, der Preis steift, damit das Vega und damit das Delta…  ein sich selbst nährender Schneeballeffekt.

Wir selber nutzen immer einen prozentualen Anteil dieser Put Units in unserem Depot als Absicherung für den „worst-case“. Je nach Marktlage investieren wir immer 5-20% der erhaltenen Prämien  in diese „Units“. Diese Art der Versicherung kostet uns Geld und Performance – lässt uns aber ruhig schlafen und verhindert einen Ruin im Falle eines „Black Swan“-Events. Der Wert in den „Units“ sollte genug sein, um im Falle eines 10% Dropdowns – verbunden mit einer ansteigenden impliziten Volatilität – das Portfolio kein Geld verliert und im Fall eines 20% Dropdowns sogar Geld verdient wird.

 

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