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STRATIGA ES – 100% Vollgas

Im Mai haben wir unsere vollautomatische Handelsplattform Ax.Sheet finalisiert.
Die Substrategie für den E-Mini innerhalb von STRATIGA_CTA ist jetzt zu 100% im Einsatz und zeigt tolle Ergebnisse.
Im Juni liegen wir bereits mit (aktuell) 5,02% vorne.
Nach den Sommerferien werden wir die STRATIGA Strategie auch auf weitere Underlyings ausweiten. Die Rechnerpower dazu ist mittlerweile ausgebaut – es fehlt wie immer nur die Zeit…. Bis dahin erfreuen wir uns an dem Lohn der jahrelangen Entwicklungsarbeit. Diese hat uns neben Zeit, im letzten Jahr auch Performance gekostet. Dies haben wir aber hingenommen, da wir der Meinung sind, dass sich Strategien nur real testen lassen.
Backtests und Papertrading hin oder her.
Leider tun dann Software- und Strategiefehler weh, vor allem wenn sie nicht durch uns verschuldet waren ( Windows Updates, API Probleme, etc.).
Aber wie sagte mein Vater immer: Was weh tut – tut gut.
Die Performance seit Beginn der – damals noch händisch gehandelten – Strategie beträgt (aktuell) 69,81%.
Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Denn wie immer gilt der schöne Satz aus den amerikanischen Disclosure Documents :
PAST PERFORMANCE IS NOT NECESSARILY INDICATIVE OF FUTURE RESULTS

Wonnemonat Mai

Neben schönen Tagen hat uns der Mai auch eine solide Performance von 0,83 % beschert. Hat uns unser Risikomanagement Anfang des Monats in einer Gold Position aus dem Rennen geworfen, so konnte der Verlust bis Monatsende mehr wie kompensiert werden. Zurück betrachtet wäre diese Position wertlos verfallen und hätte uns einen netten Profit von über 2% auf das Portfolio gebracht – aber RISK IS KING !

Bislang hatten wir uns im Juni mit Positionen zurück gehalten, da wir die erste Woche mit EZB Entscheid und Arbeitslosenzahlen abwarten wollten. Neben einer kleinen Long Vola Position im VIX haben wir angefangen im Gold Positionen auf zu bauen. Ich gehe davon aus, das unsere Modelle weitere Trades in der nächsten Woche generieren werden. Bis dahin genießen wir die (prognostizierten) 30° Celsius am Pfingstwochenende !

Auch unsere Software Applikation wurde weiterentwickelt. Wir haben innerhalb der einzelnen Optionssheets den Vola Skew nicht nur visualisiert, sondern auch handelbar gemacht. Derzeit versuchen wir anhand von Auswertungen Systematiken zu finden, die uns eine vollautomatische Bewertung des Skews erlauben. Die Idee dazu hat uns folgende wissenschaftliche Arbeit gegeben : „Trading the volatility skew of the options on the S&P index“ von Juan Aguirre Bueno.

Applikation mit Skew
Applikation mit Skew

Gold … und die Ukraine

Wir liegen mit einem Jahresplus von 5,46 % noch nicht da wo wir derzeit sein wollten.
Der Monat April wurde mit einem leichten Plus von 0,21% beendet und das Risikomanagement steht zur Zeit ganz klar im Vordergrund.
Wir haben sehr vorsichtig agiert, da es fast unmöglich war die Situation in der Ukraine und, damit verbunden, auch die politischen Spannungen zwischen Ost und West einzuschätzen.
Es scheint allerdings, als wenn die Börsenteilnehmer die Situation völlig anders bewerten als wir.

Volatilität Gold
Volatilität Gold

 

Der GVZ Index ( Volatilitätsindex für das Gold ) steht nahe dem Jahrestief und spiegelt in unseren Augen das Risikopotential der Krise nicht wieder.  Analog dazu pendelt auch der VIX in Bereichen um die 13-15 Punkten herum und das Börsenwetter ist nach den positiven US Wirtschaftsdaten unserer Meinung nach zu sonnig.Dies alles sind Gründe warum wir (= unsere Optionsmodelle ) derzeit keine guten Prämien in den Futures sehen und das Engagement im Markt nicht groß ist. Wir warten wieder auf Tage mit hoher Handelsspanne, um unseren Modellen folgend in den Markt ein zu steigen.In der Zwischenzeit setzten wir einen kleinen Teil des Kapitals in Long Vola Strategien, um nicht vor Langeweile einzuschlafen… 😉

 

Winter kehr aus… ohne Winter

Unser Jahr 2014 ist wieder erfolgreich gestartet ! Nicht nur die Wetterlage verhieß einen schnellen Frühling – auch der Januar und Februar taten unserem CTA Programm gut.istock_000008761233small

Der Januar schloß mit einer überaus zufriedenstellenden Performance von 4,37 % ab, der Februar nochmal mit 1,08%.  Der März wird voraussichtlich mit einer Nullrunde beendet werden. Der doch massive Abverkauf im Gold seit Mitte März – ohne große Korrekturen des Abwärtstrends – hat unser Risiko Management auf den Plan gerufen und es wurden Positionen automatisch geschlossen. Aber auch diesen Verlusten in einzelnen Positionen können wir etwas Positives abgewinnen : Unsere Software, die das Risiko Management automatisiert, funktioniert bestens. Seit März wurde die Software auch noch so erweitert, das ein automatisches Balancing des Delta´s erfolgen kann. Dies aber nicht stumpf nach Schema F, sondern in Kombination mit unseren Einstiegskriterien für eine Position und eine Fehlbewertung dieser Option.

Jahresperformance 2013 – unser Rückblick

Prost Neujahr !Das Jahr 2013 – wir werden besser !

2013 war unser bislang bestes und -vor allem- konstantestes Jahr bislang.
Im Dezember boten sich – anders als erwartet und im Blog angekündigt – einige tolle Tage, an denen wir für eine anständige Prämie Optionen verkaufen konnten. So erreichten wir alleine im Dezember ein Plus von 2,81%. Der einzige verbesserungswürdige Fehltritt blieb somit auf den Juni beschränkt, an dem die Goldmärkte verrückt spielten und wir unsere Positionen schließen bzw. rollen mussten. Allerdings konnte dieser Monat in Kombination mit dem Juli gesehen bei einem Plus von 0,91% geschlossen werden.
Wir  konnten 2013 wir eine außerordentlich solide Performance von 21,36 % erzielen.  Im Vergleich zu dem CTA Indizes die z.B. auf der IASG.com Seite veröffentlicht werden stehen wir auch 2013 sehr gut da.

STRATIGA Programm CTA DicretionaryTraders Index CTA OptionsTraders Index CTA TrendFollowing Index IASG CTAGesamtindex
21,36 % 2,41 % 1,12 % -0,52 % -0,91%

 

 

Dieser Erfolg ist auch unserem Trading Tool zu verdanken, mit dem wir seit August auch endlich eine Gesamtportfolio Bewertung in Echtzeit abbilden konnten. Basierend auf dieser Bewertung gelang es uns das Risikomanagement so zu verbessern, dass wir nur noch einen fest definierten Prozentsatz des Portfoliowertes pro Monat verlieren können. Wird dieses Worst-Case Szenario erreicht, so schließen wir augenblicklich alle offenen Positionen. Als weiteres Feature haben wir eine kombinierte Positionsüberwachung implementiert, die jetzt den Positionswert ins Verhältnis zum Delta setzt. Bis dahin hatten wir den Positionswert als einziges Stop-Loss Kriterium betrachtet. Seit November arbeiten wir an einem automatischen Hedging Algorithmus, der zur Zeit halbautomatisch funktioniert. Dazu wird das Gesamt-Delta des Portfolios in Echtzeit berechnet und ab bestimmten Schwellen mit In-The-Money Option gehedged oder bei kritischen Werten sogar mit einem Future-Kontrakt. Was haben uns diese Funktionen gebracht ? Nun – wir haben seit Herbst auf die Absicherung mit den sogenannten Units ( siehe Blog Artikel ) verzichtet, da wir einen 24h – Schutz des Portfolios mit unserer Software abbilden können. Des weiteren wurde immer wieder dynamisch ein Hedge aufgebaut, den unsere Gesamtportfoliobewertung forderte – und das mit Erfolg.

Wir freuen uns auf das Jahr 2014 !

Herzlichst Ihr

Tobias Lüke

 

Performance November 2013

 

Es ist alles Gold was glänzt !

Diesen Monat konnten wir wiedereinmal mit zufriedenstellenden 2,71 % Gewinn abschließen. Dank unseres starken Engagement in Gold Optionen – deren Volatilität  genügend hoch war, um ordentliche Optionsprämien zu generieren –  konnten wir den stürmischen November mit einem satten Plus beenden. Auch unsere Short Put Position im Corn-Future verfiel in den letzten Tagen des Monats noch erwartungsgemäß und den COT-Daten entsprechend. Eine starke Short Position der Large Trader ließ eine Bodenbildung voraussahnen. Auch die negativen Nachrichten einer Rekordernte waren eingepreist, so dass der Preislevel um die 420 halten sollte. Wir werden im Dezember keine weiteren großen Positionen mehr eingehen und uns auf das Management des derzeitigen Portfolios konzentrieren. Das Jahr 2013 wird auf jeden Fall wieder ein erfolgreiches Jahr mit der angestrebten Jahres-Rendite.

Erholsame und ruhige Feiertage wünscht Ihnen Ihr Team von MultiWaveTrading !

ZC Future 2014 – Quelle : Timingcharts

Performance Oktober 2013 – up we go…

Quelle : JMG / pixelio.de

Lange ist es her, das wir einen Artikel verfasst hatten. Das lag – wie bereits im Mai angekündigt – an der starken Einbindung in das tägliche Hauptgeschäft, und das ist tatsächlich NICHT das traden…

Die Performance seit Mai kann sich sehen lassen. Aktuell liegen wir bei einer zeitgewichteten Rendite von 14,93 % im Plus. Der Oktober hatte dabei einen Anteil von 0,65%. Die „niedrige“ Performance Zahl begründet sich hauptsächlich mit einem stark gestiegenen Euro. Wir hedgen unser Portfolio, welches wir in der Basiswährung EURO führen, nicht gegen den US Dollar in dem wir unsere Trades abwickeln. Und da tat – und tut – uns der starke Euro einfach weh. Aber der Grund, warum wir auf Hedging verzichten, ist der unserer Meinung nach zu hoch bewertete Euro. Es passen zwar alle Wirtschaftskennzahlen in Deutschland in das Bild vom starken Euro, aber viele scheinen vergessen zu haben, das es nicht nur Deutschland im Euroraum gibt, sondern auch viele schlingernde Süd- und Osteuropäische Staaten. Von daher geben wir uns derzeit mit der geringen Rendite zufrieden, die aber immer noch weitaus besser ist als sonstige Investments und dies bei recht geringem Drawdown.

Alles in allem liegen wir auf der Zielgerade für 2013 mit dem von uns angestrebten Rendite/Risiko Profil.

Performance März 2013 und Hedging mit Units

Quelle/Copyright : www.sxc.hu

Auch wenn es dieses Jahr im März keinen geologischen Frühlingsanfang gab – so gab es diesen doch im übertragenen Sinne in unseren Portfolios. Die STRATIGA_alpha Performance lag mit +1,20% im erwarteten Bereich. Gut hat sich auch das STRATIGA_gamma Programm geschlagen. Durch die sog. „Tactical Asset Allocation“ waren wir breit diversifiziert und konnten ein Plus von 1,59 % verbuchen.

Unsere Hauptstrategie STRATIGA_CTA war mit einem Plus von exakt 4% überaus erfolgreich. Dazu beigetragen hat das richtige Timing beim Positionsaufbau während der kurzen Volaspikes und der anschließenden Beruhigung der Märkte.
Aufgrund der gehäuften negativen Nachrichtenlage ( Arbeitslosenzahlen, Geldmenge – aber auch dem sich verschärfenden Koreakonflikt ) bauen wir derzeit verstärkt Hedge Positionen im Russell 2000 auf und werden daher voraussichtlich  im April eine geringere Performance erzielen.

Dazu verwenden wir OTM Puts mit geringem Delta und fast keinem Gamma / Vega. Diese Puts sind außerordentlich billig und gewinnen stark an Wert im Falle eines Crashes – die Market Maker in den USA nennen diese „Units“.
Die Eigenschaften dieser „Units“  zeigen sich vor allem durch die NICHT mit konventionellen Optionspreismodellen wie Black-Scholes, Yates oder Cox/Ross/Rubinstein  (richtig) berechenbaren Griechen.
Diese Units haben Deltas von unter 5 und wenig bzw. gar kein Gamma oder Vega.

Wie funktioniert die Absicherung mit diesen Units ?

Die meisten Optionsmodelle basieren auf gleichförmigen/stetigen Volatilitätssteigerungen. Dies ist aber im Fall eines Crashes nicht der Fall !
Wenn der Markt stark nachgibt passieren 2 Dinge :

1. die Optionen des nächsten Verfallmonats steigen stark im Wert – relativ gesehen mehr als die anderen Monate
2. Puts gewinnen weit mehr an Wert als die Modelle vorhersagen

Wenn man sich die Vola Kurve ( Skew ) in einer rapiden Abwärtsbewegung als eine Balken-Wippe vorstellt und ein gewichtiger Mensch auf eine Seite der Wippe springt. Was passiert ?

Je weiter der Abstand des Aufschlagpunktes von dem Gelenk ist, um so größer ist die Strecke / Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite. Außerdem ist der entfernteste Punkt der Wippe – vom Gelenk aus betrachtet – am heftigsten bewegt worden.

So reagieren diese Puts in einer starken Abwärtsbewegung : in einer Panik kaufen alle Leute ATM Puts. Und die Trader die diese Puts geshortet hatten oder long im Markt waren kaufen etwas um ihre Positionen zu schützen. Diese Trader kaufen die sog. „Units“ und diese massive Nachfrage begründet einen leicht steigenden Preis derselben. Folglich steigt das Vega, dieses lässt das Delta steigen und dieses wiederum erhöht den Wert der „Units“ wenn die Märkte nachgeben. Dies Spiel setzt sich fort während die Märkte fallen…. Trader kaufen weiter „Units“ um sich zu schützen, das lässt die Nachfrage steigen, der Preis steift, damit das Vega und damit das Delta…  ein sich selbst nährender Schneeballeffekt.

Wir selber nutzen immer einen prozentualen Anteil dieser Put Units in unserem Depot als Absicherung für den „worst-case“. Je nach Marktlage investieren wir immer 5-20% der erhaltenen Prämien  in diese „Units“. Diese Art der Versicherung kostet uns Geld und Performance – lässt uns aber ruhig schlafen und verhindert einen Ruin im Falle eines „Black Swan“-Events. Der Wert in den „Units“ sollte genug sein, um im Falle eines 10% Dropdowns – verbunden mit einer ansteigenden impliziten Volatilität – das Portfolio kein Geld verliert und im Fall eines 20% Dropdowns sogar Geld verdient wird.

 

Performance Rückblick 2012

Das Jahr 2012 ist abgerechnet und die Bücher geschlossen.

Für unsere STRATIGA_CTA Strategie war es ein gemischtes Jahr. Im Umfeld von niedriger Volatilität war es schwierig unserem Risikoprofil entsprechende Prämieneinnahmen zu generieren. ( siehe Grundlagen Optionen / Die richtige Option )

Wir mussten zwischendurch immer wieder auf Long Vega Strategien wie Calendar Spreads ausweichen und entgegen unserer Core Strategie Prämien zahlen – statt einnehmen.

Größere Einzel-Verluste mussten wir nur im Sommer in den Sojabohnen und im Spät-Herbst im Gold realisieren.

Für die Zahlenfreunde unter Ihnen hier die wichtigsten Kennzahlen :

Jahresprofit 10,81 %  ( 2011 :  12,57 % )
Gewinner 67 %

Schlechtester Monat : Mai 2012 mit -4,65 %
Bester Monat : Oktober 2012 mit +8,26 %

Maximaler Drawdown : 5,75 %
Recovery : 1 Monat

Vergleichsindizes :

Wisdom Tree Managed Futures :

-10,89 % Verlust / max. Drawdown -10,23 % / Recovery: andauernd

S&P500 SPX :

+13,41 % / max. Drawdown : -6,81 % / Recovery : 4 Monate

 

Unser Ziel lautet für 2013  ganz eindeutig das Riskio  – sprich den maximalen Drawdown als auch das Risiko pro Trade – zu minimieren.
Wir haben unsere Riskioparameter umgestellt auf eine spezielle  Betrachtung des  Reward-to-Risk Verhältnisses als Funktion f(D)=Theta / (Gamma[Delta]).

Zudem setzten wir eine seit Q3/2012 simulierte Analysemethode real ein, die auf mehrdimensionaler, nicht-linearer Auswertung von (bislang) 3 Futuresmärkten beruht. Diese 3 nicht korrelierenden Märkte ( Crude Oil, Silver und Wheat ) sollen verstärkt gehandelt werden.

Nichts desto trotz werden wir auch weiterhin alle Commoditiy Märkte nach guten Chance-Risko Verhältnissen beobachten und aussichtsreiche Trades eingehen.

Ein erfolgreiches Neues Jahr wünscht

Tobias Lüke

 

Interview Trader´s 01/2012

Im Januar 2012 erschien ein Interview im „Trader´s“.

Hier können Sie den ganzen ARTIKEL lesen.

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