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Ohne Spesen nix gewesen….

Wie bereits vermutet war der März eine Nullnummer für unser STRATIGA CTA Programm mit einem kleinen Verlust von 0,20 %. Der seit Mitte März ausgeprägte Abwärtstrend hat einen Teil unserer Short Put Positionen ausgestoppt und das Risiko Management hat eine erneute Positionierung nicht zugelassen.

Wir würden uns auch über ein wenig mehr Volatilität im Gold freuen. Die Krim Krise hat uns nur kurzzeitig den Gefallen getan – wir erwarten jedoch im April wieder ein Aufkeimen des Brandherdes im Osten Europas und damit ansteigende Vola. Gold Chart 03/14

Winter kehr aus… ohne Winter

Unser Jahr 2014 ist wieder erfolgreich gestartet ! Nicht nur die Wetterlage verhieß einen schnellen Frühling – auch der Januar und Februar taten unserem CTA Programm gut.istock_000008761233small

Der Januar schloß mit einer überaus zufriedenstellenden Performance von 4,37 % ab, der Februar nochmal mit 1,08%.  Der März wird voraussichtlich mit einer Nullrunde beendet werden. Der doch massive Abverkauf im Gold seit Mitte März – ohne große Korrekturen des Abwärtstrends – hat unser Risiko Management auf den Plan gerufen und es wurden Positionen automatisch geschlossen. Aber auch diesen Verlusten in einzelnen Positionen können wir etwas Positives abgewinnen : Unsere Software, die das Risiko Management automatisiert, funktioniert bestens. Seit März wurde die Software auch noch so erweitert, das ein automatisches Balancing des Delta´s erfolgen kann. Dies aber nicht stumpf nach Schema F, sondern in Kombination mit unseren Einstiegskriterien für eine Position und eine Fehlbewertung dieser Option.

Jahresperformance 2013 – unser Rückblick

Prost Neujahr !Das Jahr 2013 – wir werden besser !

2013 war unser bislang bestes und -vor allem- konstantestes Jahr bislang.
Im Dezember boten sich – anders als erwartet und im Blog angekündigt – einige tolle Tage, an denen wir für eine anständige Prämie Optionen verkaufen konnten. So erreichten wir alleine im Dezember ein Plus von 2,81%. Der einzige verbesserungswürdige Fehltritt blieb somit auf den Juni beschränkt, an dem die Goldmärkte verrückt spielten und wir unsere Positionen schließen bzw. rollen mussten. Allerdings konnte dieser Monat in Kombination mit dem Juli gesehen bei einem Plus von 0,91% geschlossen werden.
Wir  konnten 2013 wir eine außerordentlich solide Performance von 21,36 % erzielen.  Im Vergleich zu dem CTA Indizes die z.B. auf der IASG.com Seite veröffentlicht werden stehen wir auch 2013 sehr gut da.

STRATIGA Programm CTA DicretionaryTraders Index CTA OptionsTraders Index CTA TrendFollowing Index IASG CTAGesamtindex
21,36 % 2,41 % 1,12 % -0,52 % -0,91%

 

 

Dieser Erfolg ist auch unserem Trading Tool zu verdanken, mit dem wir seit August auch endlich eine Gesamtportfolio Bewertung in Echtzeit abbilden konnten. Basierend auf dieser Bewertung gelang es uns das Risikomanagement so zu verbessern, dass wir nur noch einen fest definierten Prozentsatz des Portfoliowertes pro Monat verlieren können. Wird dieses Worst-Case Szenario erreicht, so schließen wir augenblicklich alle offenen Positionen. Als weiteres Feature haben wir eine kombinierte Positionsüberwachung implementiert, die jetzt den Positionswert ins Verhältnis zum Delta setzt. Bis dahin hatten wir den Positionswert als einziges Stop-Loss Kriterium betrachtet. Seit November arbeiten wir an einem automatischen Hedging Algorithmus, der zur Zeit halbautomatisch funktioniert. Dazu wird das Gesamt-Delta des Portfolios in Echtzeit berechnet und ab bestimmten Schwellen mit In-The-Money Option gehedged oder bei kritischen Werten sogar mit einem Future-Kontrakt. Was haben uns diese Funktionen gebracht ? Nun – wir haben seit Herbst auf die Absicherung mit den sogenannten Units ( siehe Blog Artikel ) verzichtet, da wir einen 24h – Schutz des Portfolios mit unserer Software abbilden können. Des weiteren wurde immer wieder dynamisch ein Hedge aufgebaut, den unsere Gesamtportfoliobewertung forderte – und das mit Erfolg.

Wir freuen uns auf das Jahr 2014 !

Herzlichst Ihr

Tobias Lüke

 

Performance November 2013

 

Es ist alles Gold was glänzt !

Diesen Monat konnten wir wiedereinmal mit zufriedenstellenden 2,71 % Gewinn abschließen. Dank unseres starken Engagement in Gold Optionen – deren Volatilität  genügend hoch war, um ordentliche Optionsprämien zu generieren –  konnten wir den stürmischen November mit einem satten Plus beenden. Auch unsere Short Put Position im Corn-Future verfiel in den letzten Tagen des Monats noch erwartungsgemäß und den COT-Daten entsprechend. Eine starke Short Position der Large Trader ließ eine Bodenbildung voraussahnen. Auch die negativen Nachrichten einer Rekordernte waren eingepreist, so dass der Preislevel um die 420 halten sollte. Wir werden im Dezember keine weiteren großen Positionen mehr eingehen und uns auf das Management des derzeitigen Portfolios konzentrieren. Das Jahr 2013 wird auf jeden Fall wieder ein erfolgreiches Jahr mit der angestrebten Jahres-Rendite.

Erholsame und ruhige Feiertage wünscht Ihnen Ihr Team von MultiWaveTrading !

ZC Future 2014 – Quelle : Timingcharts

Performance Oktober 2013 – up we go…

Quelle : JMG / pixelio.de

Lange ist es her, das wir einen Artikel verfasst hatten. Das lag – wie bereits im Mai angekündigt – an der starken Einbindung in das tägliche Hauptgeschäft, und das ist tatsächlich NICHT das traden…

Die Performance seit Mai kann sich sehen lassen. Aktuell liegen wir bei einer zeitgewichteten Rendite von 14,93 % im Plus. Der Oktober hatte dabei einen Anteil von 0,65%. Die „niedrige“ Performance Zahl begründet sich hauptsächlich mit einem stark gestiegenen Euro. Wir hedgen unser Portfolio, welches wir in der Basiswährung EURO führen, nicht gegen den US Dollar in dem wir unsere Trades abwickeln. Und da tat – und tut – uns der starke Euro einfach weh. Aber der Grund, warum wir auf Hedging verzichten, ist der unserer Meinung nach zu hoch bewertete Euro. Es passen zwar alle Wirtschaftskennzahlen in Deutschland in das Bild vom starken Euro, aber viele scheinen vergessen zu haben, das es nicht nur Deutschland im Euroraum gibt, sondern auch viele schlingernde Süd- und Osteuropäische Staaten. Von daher geben wir uns derzeit mit der geringen Rendite zufrieden, die aber immer noch weitaus besser ist als sonstige Investments und dies bei recht geringem Drawdown.

Alles in allem liegen wir auf der Zielgerade für 2013 mit dem von uns angestrebten Rendite/Risiko Profil.

Performance Mai 2013 – es wird ruhiger

Der Mai war für unser STRATIGA_CTA Programm wieder ein erfolgreicher Monat. Ein richtiger Wonnemonat… Mit einem Plus von 2,75 % liegen wir auf Jahressicht gesehen mit einem Zuwachs von 10,98 % komfortabel auf Zielkurs für das Jahr 2013. Der Juni/Juli wird für uns ein wenig ruhiger werden, da wir beruflich stark eingebunden sind. Wir werden voraussichtlich erst wieder im August/September posten. Das ist der Nachteil eines Part-Time Traders….

Unsere zwei weiteren Programme STRATIGA_ALPHA und GAMMA schnitten unspektakulär mit 1,06 % beim spekulativen ALPHA, beziehungsweise -2,60% bei der Tactical Asset Allocation Variante GAMMA ab. Besonders weh taten uns im GAMMA Programm die REITs und die Bonds. Deren Einbruch konnte nur teilweise mit der guten Perfomance im S&P wieder kompensiert werden. Für Juni hat sich hier die Allokation im S&P verkleinert und bei den 7-10 yr Treasuries komplett abgebaut. Auf Jahressicht gesehen liegen wir mit einem Plus von 4,21 % recht gut im Rennen. ( Vergleichsindex GTAA : 2,11% )

Aber – es ist noch ein langer Weg bis zum 31.12.2013.

Performance April 2013 – Hedging zahlt sich aus !

 

Der April war für unser Hauptprogamm STRATIGA_CTA trotz aller Widrigkeiten in den Märkten erfolgreich.  Die Märkte waren im April sehr volatil – geprägt von 2 starken Sell-Offs gefolgt von 2 starken Rallies. Die Bank of Japan hat ihr übriges dazu getan uns dann doch leicht ins Schwitzen zu bringen. Nichts desto trotz konnten wir eine Monatsperformance von 2,67 % verbuchen. Und das vor allem dank unserer aktiv durchgeführten Hedges ( siehe Artikel Performance März 2013 und Hedging mit Units ). Im YEN mussten wir sogar auf die radikalste aller Hedges – den direkten Future – zurückgreifen, um unsere Positionen über die Wochenenden zu schützen. Hier konnten wir sogar noch einen kleinen Profit generieren – was aber NICHT Ziel der Hedges ist.

Unser spekulatives STRATIGA_ALPHA Programm musste wieder einen herben Rückschlag von 7,32% einstecken. Die beiden Tage mit Sell-Off haben fast jede Position intraday ausgestoppt. Und dann das Ganze sogar zweimal. An den folgenden Rallies sind wir nicht gefillt worden, so dass wir an der Seitenlinie zugeschaut haben. Solche erratischen Marktphasen sind Gift für dieses Programm. Wir sind aber weiterhin von der Beimischung dieses Programms in das Gesamtportfolio überzeugt. Das Blatt sollte sich dann auch in ruhigeren Gewässern wenden.

Positiv zeigte sich erneut unser STRATIGA_GAMMA Programm. Die Tactical Asset Allocation Variante konnte ein kräftiges Plus von 3,04 % verbuchen.

Das Jahr ist spannend gestartet und bleibt spannend !

Performance März 2013 und Hedging mit Units

Quelle/Copyright : www.sxc.hu

Auch wenn es dieses Jahr im März keinen geologischen Frühlingsanfang gab – so gab es diesen doch im übertragenen Sinne in unseren Portfolios. Die STRATIGA_alpha Performance lag mit +1,20% im erwarteten Bereich. Gut hat sich auch das STRATIGA_gamma Programm geschlagen. Durch die sog. „Tactical Asset Allocation“ waren wir breit diversifiziert und konnten ein Plus von 1,59 % verbuchen.

Unsere Hauptstrategie STRATIGA_CTA war mit einem Plus von exakt 4% überaus erfolgreich. Dazu beigetragen hat das richtige Timing beim Positionsaufbau während der kurzen Volaspikes und der anschließenden Beruhigung der Märkte.
Aufgrund der gehäuften negativen Nachrichtenlage ( Arbeitslosenzahlen, Geldmenge – aber auch dem sich verschärfenden Koreakonflikt ) bauen wir derzeit verstärkt Hedge Positionen im Russell 2000 auf und werden daher voraussichtlich  im April eine geringere Performance erzielen.

Dazu verwenden wir OTM Puts mit geringem Delta und fast keinem Gamma / Vega. Diese Puts sind außerordentlich billig und gewinnen stark an Wert im Falle eines Crashes – die Market Maker in den USA nennen diese „Units“.
Die Eigenschaften dieser „Units“  zeigen sich vor allem durch die NICHT mit konventionellen Optionspreismodellen wie Black-Scholes, Yates oder Cox/Ross/Rubinstein  (richtig) berechenbaren Griechen.
Diese Units haben Deltas von unter 5 und wenig bzw. gar kein Gamma oder Vega.

Wie funktioniert die Absicherung mit diesen Units ?

Die meisten Optionsmodelle basieren auf gleichförmigen/stetigen Volatilitätssteigerungen. Dies ist aber im Fall eines Crashes nicht der Fall !
Wenn der Markt stark nachgibt passieren 2 Dinge :

1. die Optionen des nächsten Verfallmonats steigen stark im Wert – relativ gesehen mehr als die anderen Monate
2. Puts gewinnen weit mehr an Wert als die Modelle vorhersagen

Wenn man sich die Vola Kurve ( Skew ) in einer rapiden Abwärtsbewegung als eine Balken-Wippe vorstellt und ein gewichtiger Mensch auf eine Seite der Wippe springt. Was passiert ?

Je weiter der Abstand des Aufschlagpunktes von dem Gelenk ist, um so größer ist die Strecke / Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite. Außerdem ist der entfernteste Punkt der Wippe – vom Gelenk aus betrachtet – am heftigsten bewegt worden.

So reagieren diese Puts in einer starken Abwärtsbewegung : in einer Panik kaufen alle Leute ATM Puts. Und die Trader die diese Puts geshortet hatten oder long im Markt waren kaufen etwas um ihre Positionen zu schützen. Diese Trader kaufen die sog. „Units“ und diese massive Nachfrage begründet einen leicht steigenden Preis derselben. Folglich steigt das Vega, dieses lässt das Delta steigen und dieses wiederum erhöht den Wert der „Units“ wenn die Märkte nachgeben. Dies Spiel setzt sich fort während die Märkte fallen…. Trader kaufen weiter „Units“ um sich zu schützen, das lässt die Nachfrage steigen, der Preis steift, damit das Vega und damit das Delta…  ein sich selbst nährender Schneeballeffekt.

Wir selber nutzen immer einen prozentualen Anteil dieser Put Units in unserem Depot als Absicherung für den „worst-case“. Je nach Marktlage investieren wir immer 5-20% der erhaltenen Prämien  in diese „Units“. Diese Art der Versicherung kostet uns Geld und Performance – lässt uns aber ruhig schlafen und verhindert einen Ruin im Falle eines „Black Swan“-Events. Der Wert in den „Units“ sollte genug sein, um im Falle eines 10% Dropdowns – verbunden mit einer ansteigenden impliziten Volatilität – das Portfolio kein Geld verliert und im Fall eines 20% Dropdowns sogar Geld verdient wird.

 

Performance Februar 2013

Der Februar hat sich bis zum Ende hin ruhig gezeigt. Alles verlief in geordneten Bahnen, die Performance schien stabil … bis, ja bis zum 19. Februar. Bei unseren systematischen Aktiensystemen STRATIGA_alpha und STRATIGA_beta mussten wir innerhalb von wenigen Tagen schmerzliche Verluste hinnehmen. Unsere Systeme waren voll positioniert – nur leider 3 Tage nacheinander perfekt falsch. Fast jede Position wurde intraday durch die Verluststops geschlossen.  So musste der Februar mit einem Verlust von 9,55 % geschlossen werden. Damit liegen wir auf Jahressicht gesehen „nur noch“  2,68% vorne.  Freude hat uns wieder die konservative STRATIGA_gamma Strategie gemacht. Sie konnte den Monat durch die Allokation in  verschiedene Assetklassen mit einem enstpannten Plus von 0,53% abschließen.

Unsere Hauptstrategie – STRATIGA_CTA wäre noch um einiges erfolgreicher gewesen, wenn die Vola ( siehe Bild ) nicht zum Ende des Monats kurzzeitig extrem angestiegen wäre ( Thema : Italienwahl, EURO, Fiscal Cliff ). Die gestiegene Vola hat die Optionsprämien wieder verteuert und unsere bisherigen Buchgewinne wieder etwas schmelzen lassen. Aber nichts desto trotz konnten wir den Monat mit einem schönen Plus von 1,09% beenden – und haben die letzten Tage des Monats genutzt neue Prämien ein zu nehmen.

 

Euro/USD

Performance Januar 2013

Der erste Monat des Jahres ist Geschichte – und es war ein durchweg erfolgreicher Start in das Jahr. Obwohl wir weiter in unserem STATIGA_CTA Programm mit der historisch niedrigen Volatilität zu kämpfen hatten und nur 0,47% zulegte, konnten wir in den Aktien Programmen eine weitaus höhere Rendite erzielen als prognostiziert. Das STRATIGA_alpha und STRATIGA_beta Programm schafften kombiniert ein unglaubliches Plus von 12,23 % ! Den größten Anteil daran hatte das STRATIGA_beta Programm, welches weitaus öfter handeln konnte als unser volatilitätsabhängiges alpha Programm. Als dritte Portfolio Komponente erwirtschaftete das STRATIGA_gamma Programm, welches wir demnächst hier beschreiben werden, 1,65% Rendite und trug so zum soliden Kapitalaufbau bei. Diese Programmkomponente basiert auf der sogenannten Tactical Asset Allocation Theorie und gewichtet Positionsgrößen in 5 diversifizierten Indizes basierend auf  mathematischen Verfahren.

Im Februar rechnen wir mit einer – endlich – ansteigen Volatilität und gehen mit einem schönen Polster in den Karnevalsmonat !

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